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Ausstellungen

Hier sind Infos zu aktuellen und (soweit bekannt) zukünftigen Ausstellungen zu sehen.

Rückblick auf frühere Aktivitäten
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Waldemar Grazewicz: KUNSTBETRIEB

Bilder, Objekte und Konzeptarbeiten

Sonntag, 19.03.2023, 11.30 Uhr, Ausstellungsbeginn
Dauer der Ausstellung: bis 23.04.2023

Öffnungszeiten Galerie Gut Sandbeck:
Samstag 15–18 Uhr, Sonntag durchgehend 11–18 Uhr
Eintritt frei
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Karl Schmeichel

Sonntag, 30.04.2023, 11.30 Uhr, Ausstellungsbeginn
Dauer der Ausstellung: bis 28.05.2023

Den Blick für das Besondere im Alltäglichen muss man schon haben.

Dies liegt einerseits an den gewählten Motiven und Objekten: Zahnräder, Schraubstöcke, Hochregallager, Maschinenteile, Kabelrollen oder eben auch besondere Arten von Landschaften – die inhaltliche Verbindung ist augenfällig. Und keineswegs zufällig: Karl Schmeichel ist von seiner ersten Profession her Maschinenschlosser, weshalb ihm auch Maschinentechnik und Metall nicht fremd sind.Technisches Verständnis, Materialkenntnis, Maßgenauigkeit sind ihm eigen und finden sich in seinem gestalterischen Schaffen deutlich wieder.

Aber es ist andererseits eben weit mehr als die detailgenaue Übertragung des Gesehenen: So wie es der Schweizer Kunsthistoriker Georg Schmidt für die Kennzeichnung des bildnerischen Naturalismus zu fassen suchte, kommen bei den Zeichnungen Schmeichels einige identische Kriterien zum Tragen: Räumlichkeit, Körperlichkeit (bezogen auf Perspektive und Schattenmodelierung), Stofflichkeit, zeichnerische und anatomische Richtigkeit sind prägende Darstellungsmittel und -absichten.

Doch es bleibt nicht ausschließlich bei der korrekten Abbildung des Ojekts, der Darstellung der „äußeren Natur“ der Sache: Zum Bild gehört der Kontext. Der Kontext, in dem das Objekt zum Zeitpunkt des Betrachtens steht bzw. stand, und der Kontext, in den der Künstler es durch seine Betitelung setzt.

Öffnungszeiten Galerie Gut Sandbeck:
Samstag 15–18 Uhr, Sonntag durchgehend 11–18 Uhr
Eintritt frei
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Till Warwas

Sonntag, 04.06.2023, 11.30 Uhr, Ausstellungsbeginn
Dauer der Ausstellung: bis 02.07.2023

Till Warwas wächst in Bremen in einer Künstlerfamilie auf und entdeckt früh seine schöpferische Begabung. Schon als Kind zeichnet er viel nach der Natur. Erste Arbeiten in Öl entstehen im Alter von 12 Jahren. Er besucht, ohne viel Begeisterung, ein Gymnasium und bereits vor seinem Abitur steht es für ihn fest, sein Leben der Malerei zu widmen.

1984 zieht Till Warwas nach Berlin, um bei Prof. Klaus Fußmann zu studieren, mit dem er bis heute freundschaftlich verbunden ist.

An der Hochschule erforscht er verschiedene Stile und Thematiken. Sein Genre sind hauptsächlich Figur und Interieur, Bilder, die er im Atelier der HdK, oder in seiner Wohnung mit Blick auf die Berliner Mauer malt.

Schon während seines Studiums, werden im Rahmen einer Ausstellung, seine Arbeiten sehr erfolgreich, in einer Galerie am Kudamm gezeigt. Kurz vor der Rückkehr nach Bremen, gibt es erste Gehversuche in der Pleinairmalerei.

Sind es in Berlin vor allem urbane Szenerien, erkundet Till Warwas nun malerisch die Landschaft zwischen Bremen und Worpswede. Bis heute eine wichtige Inspirationsquelle seiner Arbeit.

Neue Impulse erfährt er 1999, als Klaus Fußmann, ihn zu einem längeren Aufenthalt, in sein Haus an der Ostsee einlädt. Seitdem reist er jedes Jahr im Frühling, meist in der Zeit der Rapsblüte, für mehrere Wochen nach Gelting, um zu malen. Hier trifft er nicht nur seinen früheren Lehrer, sondern auch Freunde und Kolleginnen.

Seit 2002 nimmt Till Warwas regelmäßig an den Pleinairs der Norddeutschen Realisten teil, die hauptsächlich in Schleswig-Holstein aber auch Schweden, Dänemark, Polen und in Frankreich stattfinden. Schleswig-Holstein, das Land zwischen den Meeren, ist seine große, malerische Leidenschaft und ständige Herausforderung. Die reizvollen Landschaften, der Kontrast der Küsten von Nord- und Ostsee, die sich ständig wandelnden, endlosen Himmel und das besondere Licht, begeistern ihn immer aufs Neue.

Der Aufenthalt in Gelting eröffnet die Pleinairsaison, die im späten Herbst endet und von der Atelierzeit abgelöst wird, in der die Stillleben entstehen.

Eine ganz andere atmosphärische Phase für Till Warwas. Eine intensive Auseinandersetzung mit dem, wie er es nennt "Personal" (damit sind die Gegenstände seiner Stillleben gemeint) und sich selbst.

Für Till Warwas sind beide Jahreszeiten von großem, malerischen Reiz und es ist für ihn nicht vorstellbar eine der Beiden aufzugeben. So lebt er mit zwei anspruchsvollen Musen, dem Stillleben und der Landschaft, ein bewegtes, abwechslungsreiches Künstlerleben, als einer lebenslangen Aufgabe.

Öffnungszeiten Galerie Gut Sandbeck:
Samstag 15–18 Uhr, Sonntag durchgehend 11–18 Uhr
Eintritt frei
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Sommeratelier 7

des Kunstvereins Osterholz e. V. auf Gut Sandbeck
vom 09.07. bis 23.07.2023


Das Sommeratelier des Kunstvereins Osterholz e. V. findet in diesem Jahr nun zum siebten Mal – in gleich in zwei Durchgängen nacheinander – auf dem schönen Gelände von Gut Sandbeck statt.

Es machen Fortgeschrittene mit und auch Neueinsteiger:innnen, die noch nie an einem Sommeratelier teilgenommen haben (Mal-Grundkenntnisse sollten auf jeden Fall vorhanden sein). Dem Ausdruck werden keine Grenzen gesetzt.
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Sommeratelier 7 Ausstellung
Sonntag, 23.07.2023, 16 Uhr, Ausstellungsbeginn
Dauer der Ausstellung: bis 13.08.2023

Gemeinsam wurde zwei Wochen lang in der Kleinen und Großen Sandbeckscheune gearbeitet. Da erfahrungsgemäß unterschiedliche Materialen eingesetzt werden, brachte jede/r das eigenes Material mit. Jede/r hatte die Möglichkeit, mit Unterstützung des Dozenten Waldemar Grazewicz eigene Themen zu erarbeiten.

Die entstandenen Arbeiten werden nun im Anschluss beim Kunstverein Osterholz in der Galerie Gut Sandbeck ausgestellt.

Öffnungszeiten Galerie Gut Sandbeck:
Samstag 15–18 Uhr, Sonntag durchgehend 11–18 Uhr
Eintritt frei
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Kunstjahr 2022-23